Das Klima

Am Neusiedler See herrscht pannonisches Klima. Kennzeichnend dafür sind kalte Winter, heiße, trockene Sommer und warme Herbsttage (auch bekannt als "Altweibersommer") – das nördliche Burgenland hat die längste Sonnenscheindauer ganz Mitteleuropas und die höchsten Durchschnittstemperaturen Österreichs.

Das sind recht günstige Voraussetzungen für Weinbau. Im Hügelland um Schützen kommen aber noch ein paar ideale mikroklimatische Gegebenheiten dazu.

Den wichtigsten Einfluss auf das lokale Wetter hat der Neusiedler See. In der ungarischen Tiefebene kann das pannonische Klima oft rau sein, aber hier sorgt die große Wasserfläche für Ausgleich. Der See verhindert die gefürchteten Spätfröste im Frühling und mildert die kalten Herbstnächte. In der Trockenheit des Sommers spendet er willkommene Feuchtigkeit.

Ein zweiter Einflussfaktor ist das Leithagebirge im Rücken unseres Dorfes. Das Leithagebirge ist der letzte Ausläufer der Alpen vor ihrem Übergang in die pannonische Tiefebene. Etwa 400 Meter hoch, 5-7 Kilometer breit und 35 Kilometer lang zieht sich das Massiv von Nordost nach Südwest. Dieser bewaldete Rücken schützt die Kessellagen vor kalten Westwinden und sorgt umgekehrt an Sommerabenden für Kühlung.