Die Böden

Der Boden macht den Wein.

Die Weine aus dem Hause Prieler sind stark terroir-geprägt. Ihre unterschiedliche Zusammensetzung und Mineralität machen den Charakter der einzelnen Lagen aus.

"Braunlehm": Dieser fossile, mittelschwere Boden findet sich sowohl auf der Johanneshöhe, als auch auf der Breite am Leithagebirge. Er ist sehr eisenhältig und rotbraun gefärbt und hat sich vor der letzten Eiszeit gebildet. Dort bringt die Sorte Blaufränkisch fruchtige, saftige Weine mit pfeffriger Würze hervor – burgenländische Klassiker. Der Lehm hält die Feuchtigkeit, weshalb diese Lage in trockenen Sommern besonders begünstigt ist.

Leithakalkboden: Heller steiniger Untergrund, wie er sich auf dem Seeberg und in der Lage Sinner findet, reflektiert das Sonnenlicht und sorgt für gute Entwässerung. Die Burgundersorten (Pinot blanc, Chardonnay, Pinot noir, St. Laurent) erhalten hier ihre Fülle und mineralische Finesse.

Glimmerschieferboden: Der Goldberg, die beste Lage in Schützen am Gebirge (dokumentiert seit 1555), weist einen Boden aus Glimmerschiefer auf. Das Gestein erhitzt sich besonders stark in der Sonne und speichert die Wärme. Böden dieses Typs finden sich auch im spanischen Priorat. Hier wie dort wachsen darauf glutvolle Weine von mächtiger Dimension und mineralischer Vielschichtigkeit.