Geschichte
Die Prielers sind eine alteingesessene Schützner Bauernfamilie. Zumindest 150 Jahre, wahrscheinlich noch länger, war der Hof am oberen Ende der Hauptstraße Standort einer gemischten Landwirtschaft, wie sie für das Hügelland am Neusiedlersee lange Zeit typisch war – Getreide, Obst, Rüben, Kartoffeln, ein paar Rinder, ein paar Schweine und Hühner ergaben zusammen einen Bestand, der das Überleben auch in schwierigen Zeiten sicherte.
Wein war immer ein unverzichtbarer Bestandteil dieser Frucht-Vielfalt. Bei Großvater Georg Prieler nahm er erstmals eine etwas größere Rolle ein.
Es war schließlich die Entscheidung von Irmgard und Engelbert, von einem Mischbetrieb auf einen reinen Weinbaubetrieb umzustellen. 1972 übernahmen die beiden das Gut von Engelberts Eltern und stürzten sich sofort in die schwierige Aufbauarbeit.
Sie reduzierten die Sortenvielfalt und investierten in zeitgemäße Kellertechnologie. Sehr früh fassten sie auch den damals mutigen Entschluss, bei der Arbeit im Weingarten Qualität über Ertrag zu stellen. Das Ergebnis war ein eigener Stil: tiefgründige Weine mit Lagerpotenzial, international in der Dimension, aber gleichzeitig sehr bodennah und dem Terroir verpflichtet.
Nach und nach wurde auch die Rebfläche erweitert, wobei Irmgard und Engelbert stets im Auge hatten, ihren Anteil an den guten Lagen der Region zu vergrößern.
1997 begann Silvia Prieler, die Eltern bei der Kellerarbeit, bei Marketing und Verkauf zu unterstützen. Seither übernimmt nach und nach die nächste Generation in Schützen das Ruder. Mit dem Einstieg von Silvia, Michaela und Georg ist das Weingut Prieler ein echtes Family Estate geworden.


